Theaterwerkstatt Eisingen Eisingen, Deutschland

Die Theaterwerkstatt Eisingen bietet seit 1981 Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung die Möglichkeit, Theater zu spielen.
Die meisten Darstellerinnen und Darsteller leben und arbeiten im St. Josefs-Stift Eisingen, einer Einrichtung der Behindertenhilfe bei Würzburg, oder wohnen in der näheren Umgebung.

Seit ihrer Gründung 1981 durch Viktor Reinhold und Karlheinz Halbig-Kolb sind (bis 2008) 14 eigene Theaterstücke und zahlreiche Performances entstanden.

Zahlreiche Auftritte unter anderem im Deutschen Fernsehen, in der Schweiz, in Österreich, Frankreich, Belgien, Italien und Irland haben die Theaterwerkstatt Eisingen auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht.

„Durch die Theaterarbeit erfahren die Darstellerinnen und Darsteller eine Möglichkeit, sich künstlerisch zu betätigen und auszudrücken. So werden alle Theaterstücke gemeinsam mit den Schauspielerinnen und Schauspielern entwickelt. Träume und Wünsche, aber auch Alltags– und Beziehungsprobleme finden so Einlass in die erzählten Geschichten, die in unterschiedlichen Theaterformen auf die Bühne gebracht werden. Dabei spielt das gesprochene Wort kaum eine Rolle und doch zeigen die Darbietungen, nur mit Musik untermalt, durchaus beredte Bilder.“
(Auszüge aus „Unser Weg – auf den Spuren der Theaterwerkstatt Eisingen“)

BISHERIGE PROJEKTE:
1990: „Die Blume des Glücks“
1994: „Die Bärin“
1997: „Schatten und Licht“
2001: „Maskentheater Labyrinth“
2007: „Mensch Jesus- ein Passionsspiel mit Masken“