Theater Apropos München, Deutschland

1998 wurde in München das THEATER APROPROS gegründet. Der Impuls hierzu kam von Prof. Dr. Hans Lauter, dem ehemaligen Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar, München.

THEATER APROPROS
geht auf eine Initiative des Vereins Ariadne.e.V., Verein zur Hilfe für Alterskranke und seelisch Kranke, zurück. Das Projekt entstand aus der Idee, einen Raum zu schaffen, wo sich Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen und in der Psychiatrie professionell Tätige (Psychiater, Psychologen, Sozialpädagogen) ohne therapeutischen Anspruch begegnen.

Theater als ein therapiefreier Raum bietet gleiche Herausforderungen für alle, die sich auf die Bühne wagen. Theater kann durch die Übernahme und das spielerische Umgehen mit anderen, neuen Rollen ohne therapeutischen Anspruch zur Entfaltung personaler Freiheit führen. Theater bietet im Spiel einen Freiraum für unbefangenes Begegnen.

Unter der künsterischen Leitung und professionellen Regie von Anette Spola und Rudolf Vogel des Münchner TamS Theaters spielen 12 bis 15 Menschen mit seelischen Erkrankungen (schizophrene Psychosen, schwere Depressionen) und Therapeuten gemeinsam Theater. Die Akteure sind vor allem jüngere Menschen, die nach längeren und mehrfachen Klinikaufenthalten in therapeutischen Wohngemeinschaften leben.

Produktionen:
2011: Unterwegs nach Utopia. Ein Zwischenstop
2009: Kleiner Mann-was nun?
2006: Liebst du mich?
2003: Schlachtplatte ŕ la Nero
2001: Was bessers als den Tod
2000: Lucky Hans
1998: Absurditäten