Theater Augenblick: GEBROCHENES EIS verfasst am von sicht:wechsel

Ein humorvolles und bewegendes Agentenmärchen über eine Rückkehr in die Fremde Heimat

Der eigenwillige und schräge Agent 008 beschäftigt sich gerade mit Yoga, als der Geheimdienstchef Krämer verzweifelt versucht ihn zu erreichen …
Anuschka lebt mit ihrem Mann seit vielen Jahren in Deutschland und arbeitet in einer
Fabrik. Eines Tages begeht einer ihrer Brüder, der noch in ihrer alten Heimat lebt, einen Selbstmordversuch. Da Anuschka in Deutschland offiziell nur geduldet ist, braucht sie einen Pass, um ihren Bruder zu sehen. Ihre deutsche Freundin hilft ihr im Untergrund einen Pass zu besorgen. Was beide aber nicht wissen, sie werden von dem übereifrigen Agenten 008 beschattet, der die Verfolgung bis in das Heimatland aufnimmt.

Hintergrundinformationen:
„Grundlage für dieses Stück waren die Erzählungen und Erlebnisse unserer Schauspielerin Anna Weisgerber. Sie lebte die ersten 26 Jahre ihres Lebens in Kirgisistan und war seit über 20 Jahren nicht mehr dort. Wir versuchten über das Thema ein Stück zu inszenieren, aber es wurde schnell klar, dass dies nur geht, wenn Anna tatsächlich zurückkehren und ihre Erlebnisse verarbeiten kann.
Durch die Unterstützung des Fördervereins Theater Augenblick flogen wir mit Anna Weisgerber für eine Woche in ihre alte Heimat zurück, gingen an die Plätze wo sie früher wohnte, besuchten das Heim für Menschen mit Behinderung, in dem sie viele Jahre als Kind fern von ihrer Familie verbrachte und trauerten an den Gräbern ihrer Brüder und Großeltern.
Auf der Grundlage von authentischen Erlebnissen und mitgebrachten Filmaufnahmen aus Kirgisistan entiwckelte das Theater Augenblick die frei erzählte Geschichte „Gebrochenes Eis“.“

„Ein spannendes Stück mit autobiografischem Ausgangspunkt… feierte eine umjubelte Premiere. Mit dem Stück Gebrochenes Eis gelang dem Ensemble vom Theater Augenblick ein wundervolles, rührendskurriles Agentenmärchen“, Main Post

Schauspiel
Anna Weisgerber, Alexander Ellebruch, Peter Englert, Sebastian Röder, Lotte Brückl, Jan Simanzik, Antje Heinrich, Wiebke Weiß, Stefan Merk, Georg Greubel, Lisa Labisch

Team
Regie: Stefan Merk
Regieassistenz: Angelika Scheidig
Technik: Bernd Albrecht

 

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