DIN A13: M.A.D.E. – MIXED-ABLED DANCE EDUCATION | Weiterbildungsprogramm verfasst am von Anja Baum

professionelle künstlerische Weiterbildung im Bereich mixed-abled Tanz
für Tanzstudent*innen und Tanzschaffende mit und ohne körperliche Besonderheiten

 

AUDITION
am 18. Mai 2019 von 10 – 14 Uhr

WAS WIR WOLLEN
DIN A 13 tanzcompany hat ein Programm entwickelt, das eine Weiterbildung für mixed-abled Tanz auf professionellem Niveau ermöglicht und sich an folgende Zielgruppe richtet:
• tanzbegabte Menschen mit körperlichen Besonderheiten ohne Vorerfahrung, die ihre künstlerischen Fähigkeiten und Interessen entwickeln und professionalisieren möchten.
• professionelle Tanzschaffende mit und ohne körperliche Besonderheiten und Tanzstudent*innen, die an einem fundierten Weiterbildungsangebot für mixed-abled Tanz interessiert sind.

WANN & WO?
Im Zeitraum von August 2019 bis Juli 2022 werden durch international renommierte Gastdozent*innen und dem Team der DIN A 13 tanzcompany insgesamt 9 Unterrichtsblöcke angeboten. Jeder der Blöcke umfasst 10 volle Unterrichtstage, an denen sowohl verschiedene methodische Ansätze wie auch unterschiedliche Schwerpunkte des mixed-abled Tanzes vermittelt werden.
Das 3-jährige Weiterbildungsprogramm umfasst Proben- und Recherchephasen, Aufführungen sowie Abschlusspräsentationen und wird an wechselnden renommierten Veranstaltungsorten für Tanz in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die Teilnehmer*innen erhalten am Ende der dreijährigen Weiterbildung ein M.A.D.E.-Zertifikat.

Bewerbung mit Motivationsschreiben und Lebenslauf
bis zum 15. Mai 2019 an und Infos unter
DIN A 13 tanzcompany
Anastasia Olfert
anastasia.olfert@din-a13.de
Telephone: +49 (0) 173 4381070
www.din-a13.de


DIN A 13 TANZCOMPANY
Die DIN A 13 tanzcompany wurde 1995 von der Choreografin Gerda König gegründet und ist international eines der wenigen Tanzensembles, deren Mitglieder sich aus Tänzern mit unterschiedlichen Körperlichkeiten zusammensetzt.
Der künstlerische Ansatz der Kompanie liegt in der Erforschung und Sichtbarmachung der Bewegungsqualität „anderer Körper“, die in ihrer Diversität für die choreografische Arbeit genutzt wird. Gerade diese Bewegungen sind es, die begeistern und faszinieren, da sie die Sehgewohnheiten und Normideale des zeitgenössischen Tanzes hinterfragen und ihn gleichzeitig durch neue Impulse bereichern. Vermutete Grenzen und Wertungen zwischen körperlichen Besonderheiten und tänzerischer Höchstleistung werden in choreographischen Bildern aufgelöst, die provozierend Fragen stellen und zu einem künstlerischen Dialog auffordern. – und so wird das Unerwartete eines anderen Körpers zur ästhetischen Erfahrung, deren Ausdruck neue Qualitatsmaßstäbe setzt.

Der Erfolg, der seit der Gründung des Ensembles stetig gewachsen ist, ist unter anderem den Koproduktionen mit regionalen und internationalen Künstlern zuzuschreiben.
Durch die ständige künstlerische Auseinandersetzung mit kulturellen Realitäten, Traditionen, politisch und historisch bedingten und sozial geprägten Gegebenheiten, verfolgt Gerda König in kontinuierlicher Weise ihren choreographischen Forschungsansatz.
Hierbei liegt es in Ihrem besonderen Interesse den kreativen Prozess im Dialog mit den Künstlern vor Ort zu führen, um neue Ansätze für ihre künstlerische Arbeit zu suchen.
Diese Herangehensweise eröffnete ihr in den vergangenen Jahren die Möglichkeit eines vergleichenden, choreographischen Kulturaustausches, der ihr künstlerisches Schaffen geprägt hat und ihren Choreographien eine unverkennbare Handschrift verleiht.

Durch die kontinuierliche künstlerische wie vielschichtige konzeptuelle Entwicklung der Tanzkompanie, wurde DIN A 13 zu einem der führenden mixed-abled Tanzensembles weltweit.

 

Quelle: http://www.din-a13.de/