Musik-Café Viele Leute

Am Mittwochnachmittag sorgten einige tolle Musikerinnen und Musiker für eine ausgelassene Stimmung im Café Viele Leute. Den schwungvollen und vor allem lustigen Auftakt bot Erich Jechtl. Voller Motivation startete er bereits vor seinem Auftritt mit Liedern von Abba & Co und begrüßte so die Gäste mit guter Laune im Café. Mit seinem Betreuer Ewald Mayrbäuerl gab er Cover-Songs von John Lennon mit „Let it be“ bis zu den Scorpions mit „Wind of Change“ zum Besten.  Das Duo Fantasy präsentierte einen musikalischen Mix vom Keyboard und der Blockflöte. Hubert Keplinger, der Pianist des Duos ist nebenbei auch der Komponist einiger ihrer Lieder. Während Claudia Waldhör mit ihren Worten durch die musikalische Darbietung führte.  Zum Abschluss sorgte Hannes Antensteiner für eine richtige Volksfeststimmung. Die Begeisterung der Zuschauern war nicht zu übersehen. Es wurde geklatscht, gestampft und kräftig zur Musik applaudiert. Schade war nur, dass die Zuschauerzahl zum Schluss nur mehr sehr klein war. Aber vielleicht könnt ihr den ein oder anderen Musiker bei einer anderen Veranstaltung lauschen. Es lohnt sich auf alle Fälle! Nebenbei bemerkt bietet das Café Viele Leute ein gemütliches Ambiente mit netter Bedienung und leckerem Kaffee und Kuchen.

Magdalena und Theresa

Erich Jechtl und Ewald Mayrbäuerl

Hannes Antensteiner

Duo Fantasy mit Claudia Waldhör & Hubert Keplinger

Erich Jechtl und Ewald Mayrbäuerl

Mehr Infos zu den Musikern findet ihr unter: https://festival19.sicht-wechsel.at/2019/04/07/1234/

#sichtwechsel2019

Rhythm is it

Der Titel beschreibt diesen Workshop schon sehr treffend.
Es wurden zu Beginn keine einleitenden Worte gesagt, der Workshopleiter klatschte und stampfte einen Rhythmus bei dem immer mehr Teilnehmer einstiegen bis keiner mehr redete.

Danach erklärte er uns was er mit uns vor hat. Hauptsächlich Body Percussion.
Nachdem wir einige spontane Rhythmen, und teilweise sogar Tanzschritte, vor- und nachmachten, kamen wir auch zu bekannteren Rhythmen wie unter anderem „We will rock you“ oder „Another one bites the dust“.

Durch eine spontane Jamsession zweier junger Männer, darunter meine Begleitung Roland, wurde der Rhythmus Workshop kurzer Hand umfunktioniert in einen Musik Workshop.
Dabei wurden unterschiedlichste Dinge wie Kübel, Plastikflaschen oder Zeitungen benutzt.

Uns hat der Workshop sehr gut gefallen und aufgrund der Erfahrung die der Leiter mitbrachte, aufgrund der Mitarbeit bei „Stomp“, konnte er das Programm spontan und erfolgreich adaptieren so, dass jeder Spaß hatte.

Ulli Ullmann – Musik & Tanz

Ulli Ullmann – Musik & Tanz

Fr. Ullmann zeigt mit ihrem Stück im Musiktheater in der Blackbox das Barrieren auch Barrierenfrei & Kreativ umgesetzt werden können. Mit klassischer Musik beginnend wird der Raum und die im Raum möglichen Möglichkeiten der Bewegung erforscht und erkundet. Die zwei Protagonisten dienen am Anfang als eine Art umschwärmende Gedankengänge, die mit der Zeit immer mehr eine eigene Form annehmen mit ungewollten folgen. Es folgt ein Stimmengewirr das stets den Menschen in seinen Kopf verharren lässt und die gesellschaftlichen Dispositionen verdeutlichen. Kopfkino pur, der Verstand kann nicht ruhen…

Es setzt Stille und Dunkelheit ein und wird durchbrochen von einem elektronischen, melancholischen Klang. Das Allumfassende Thema der Sexualität, Begehrt & Geliebt werden wird in diesem Abschnitt durch, mit der Untermalung der Musik, von den Bühnendarsteller repräsentiert. Die Musik und die Darstellung erzeugen Gänsehaut und füllen den Raum mit durchdringenden Energie. Es werden akrobatische zu vermittelnde Ausdrucksformen dem Zuseher geboten.

Das Thema auf diesem Niveau zu präsentieren und die körperlichen Darbietung sind lustvoll zu betrachten. Ein gelungener Abend mit mehrminütigen Applaus. Strahlende Künstler und begeisterte Beobachter verließen anschließend den Saal.

 

Was ist normal?

Was ist normal?

 

 

 

 

 

Gesprächsaktion auf der Linzer Landstraße

Was ist normal? Eine Frage die sich jeder einmal stellen sollte!

Beeinträchtigte Menschen haben nicht unbedingt aufgrund der Beeinträchtigung Probleme, sondern weil sie sich mit alltäglichen Barrieren konfrontiert sehen und somit an einer gesellschaftlichen Teilhabe behindert werden. Vorallem der unreflektierte Umgang mit dem Begriff „normal“ lässt die Barrieren in unseren Köpfen sichtbar werden. Also…was ist normal?

Die Antworten fielen wie erwartet sehr unterschiedlich aus.

Das „Team“: Miro, Lorenz, Manuel, Anika, Zekira und Julian S. (SOB 3c)

Fish Feast

Fish Feast ist eine tolle Aktivität um die digitale Spiele gemeinsam zu erleben. Uns hat es sehr gefallen, es war kreativ, gut ausgearbeitet und war zeitlich passend.

Unsere Eindrücke in Stichworten:

einfacher Zugang für beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Menschen

negativ: schwer möglich für Rollstuhlfahrer, im Alltag schwer anwendbar

gut ausgearbeitete Programme

für jedes Alter geeignet

Beitrag wurde erstellt von Savanna und Verena

Radhaus

„Des woa VOI SUPAA“
So beschrieb unsere Rollstuhl-Radfahrerin das Erlebnis.

Das Rad holten wir beim Festivalzentrum am Pfarrplatz und wir fuhren ein Stück entlang der Donau.
Auch Sandras Begleitung und Laura hatten ein spezielles Tandemrad auf dem man nebeneinader sitzt.
Die Räder wurden in Holland gebaut und hatten einen Elektromotor zur Verstärkung eingebaut.

Die Radfahrt war für alle Beteiligten ein riesen Spaß und wir hätten gut und gerne noch eine weitere halbe Stunde fahren können.

 

 

Shake your Body – boom shack

Der Tanzworkshop von Doris Uhlich stand genau unter dem Motto. Am Dienstag Vormittag konnte jeder, ob mit oder ohne „Maschine“, mit oder ohne Beeinträchtigung zeigen, was bewegungstechnisch so in ihr bzw. ihm steckt.

Die Leiterin des Workshops wollte dass wir uns ganz auf die Musik einlassen und jene Bewegungen durchführen die sich in dem Moment richtig anfühlen. Dabei spielte die Ästhetik keine Rolle. Obwohl sich die meisten Menschen im Raum fremd waren, sind wir uns durch den Tanz und die damit verbundenen Berührungen, doch sehr nahe gekommen. Barrieren wurden schnell überwunden und eine Verbindung entstand ohne viel miteinander zu sprechen. Die Berührungen waren noch in einem angenehmen Maße, mehr und innigere Berührungen wollten wir mit den dennoch fast fremden Teilnehmern allerdings nicht teilen.

Video

Let our light shine bright – Teil 3

Den Abschluss des Abends gestaltete „The Moserfamily“. Diese besteht aus insgesamt 7 Personen. Sänger der Band ist Connor Moser, der an Blindheit erkrankt ist. Seine blinde Schwester, Ciara Moser, spielt Bass in der Band. An diesem Abend spielten sie insgesamt fünf eingene Lieder, die ab sofort auch als CD erhältlich sind.

Wir waren alle sehr begeistert von dem Auftritt der Band.

Hier einige Eindrücke:

Hörprobe:

Wir stehen jetzt auf

Video:

Foto:

Weitere Informationen zur „The Moserfamily“:

http://www.ciara-moser.com/themoserfamily/